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(of) Am Nachmittag des 16. November fand in Bern die Jahresversammlung des christkatholischen Hilfswerks «Partner sein» statt. An diesem jährlich stattfindenden Anlass stellt die Kommission unter der Leitung des Präsidenten Urs Müller die Arbeit des Hilfswerks im jeweils zu Ende gehenden Jahr einem weiteren Kreis von interessierten Personen aus unserer Kirche vor. Dabei wurden detailliert die Schwerpunkte der Tätigkeiten, wie etwa das Sonderprojekt Flüchtlingshilfe und die weiteren Projekte, die Projektliste und der neu gestaltete Flyer beleuchtet. In seinem Ausblick stellte Urs Müller die kommende Ökumenische Kampagne mit ihrem Fastenkalender sowie die Projekte 2018 vor, die auf einem deutlich reduzierten Budget basieren. In der folgenden Diskussion beantworteten Urs Müller und die Projektleiter diverse Fragen aus der Runde zur vielfältigen Arbeit des Hilfswerks, zur Situation der verschiedenen Projekte, zu Details von Sammlungen und Spendenaufkommen oder zur Aufgabe der Kontaktpersonen.

Im zweiten Teil berichtete der Referent Mischa von Arb von seinem Werdegang und seiner aktuellen Arbeit als Kampagnenkoordinator von «Fastenopfer» und «Brot für alle». Er stellte eingehend die Struktur, die Hintergründe und die Ziele der Ökumenischen Kampagne vor – sowohl grundsätzlich wie mit Blick auf jene des kommenden Jahres. Die verschiedenen Gremien, Planungsinstrumente, Kommunikationsebenen usw. zur Erarbeitung einer Fastenkampagne sind beeindruckend. Von Arbs Aufgabe besteht darin, diese verschiedensten Stellen sinnvoll und zielführend zu koordinieren, so dass eine Zusammenarbeit entsteht. Ziele der Kampagne sind einerseits Fundraising und andererseits Bewusstseinsbildung der Einzelnen für eine bessere Welt. Grösste Herausforderung der ÖK ist die fortschreitende Entkirchlichung unserer Gesellschaft, was immer geringere Spendeneinnahmen mit sich bringt, wie auch die Überalterung der noch verbleibenden Spender. Die ganze Kampagne kostet die beiden Hilfswerke «Fastenopfer» und «Brot für alle» jährlich zwei Millionen Franken. Die anschliessende Diskussion drehte sich um das (z. T. fehlende) «Partner sein»-Logo auf den diversen Publikationen und um die neu erschienene Fastenagenda mit dem integrierten «Partner sein»-Teil. Urs Müller dankte dem Referenten Mischa von Arb mit einem Präsent, ebenso den Kommissionsmitgliedern für ihre Arbeit sowie den angereisten Gästen für ihr Interesse. Namens des Synodalrats dankte Barbara Blättler Urs Müller und der Kommission für ihre Arbeit zugunsten der Ärmsten auf der Welt. Beim anschliessenden Stehapéro klang der Anlass aus.

 
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